Engagierte Jugendliche 
im Leipziger Muldenland

Hier findest du engagierte Jugendliche aus Grimma, Wurzen, Colditz, Bad Lausick, Machern, Lossatal, Bennewitz, Trebsen, Parthenstein, Thallwitz oder Otterwisch. 


Auf Grund der Finanzierung des Projektes können Borsdorf, Brandis und Naunhof nicht über das Projekt finanziert werden - auch wenn sie zum Leipziger Muldenland gehören. Preisgelder für diese Orte werden über Spenden finanziert.

Gewinner in der Kategorie: 
rettend engagiert

Anton engagiert sich in der DRK Wasserwacht Grimma

Anton ist schon seit 2013 Mitglied der Wasserwacht Grimma im DRK-Kreisverband Muldental e.V. Mit 10 Jahren trat er dem Verein bei, da er seine Fähigkeiten im Schwimmen verbessern wollte. Im Alter von 13 Jahren absolvierte er sein erstes Rettungsschwimmerabzeichen in Bronze und mit 15 Jahren in Silber. Dazu gehört auch eine Ausbildung in der Ersten Hilfe, die z.B. die Wundversorgung und die korrekten Maßnahmen beim Auffinden einer Person beeinhaltet. Ihn motiviert es, im Notfall zielgerichtet helfen zu können und sich sozial zu engagieren. Anton trainiert 1 x pro Woche eine Kinder- und Jugendgruppe. Hier bringt er den Kindern das Schwimmen in den verschiedenen Schwimmstilen bei und bereitet sie in den ersten Schritten auf die Prüfung zum Rettungsschwimmer vor. Auch das Tauchen ist ein wichtiger Bestandteil des Trainings. Jedes Training beginnt mit Einschwimmen. Darauf folgt das individuelle Training mit Rettungsgriffen, Training von Schnelligkeit, Koordination und Technik oder auch das Sachenschwimmen– denn als Rettungsschwimmer kann es sein, dass man im Notfall mit seiner gesamten Kleidung ins Wasser gehen muss. Auch der Transport im und am Wasser muss geübt werden. Natürlich kommt im Training auch der Spaß nicht zu kurz, am meisten mögen die Kinder das schwimmen mit (Schwimm)Flossen und die Übungen mit den Rettungsmitteln, wie etwa der Rettungsleine und der Boje. Denn dabei kommt es nicht nur auf die Schnelligkeit im Wasser an, sondern auch auf Teamwork und Partnerarbeit. 
Am Wochenende fährt man gemeinsam zu Veranstaltungen des Kreisverbandes, Ausflügen mit der Jugendwasserwacht, Trainingslagern oder...

...Meisterschaften, z.B. dem Blaulicht-Wettkampf mit Wasserwacht, Jugendrotkreuz, Jugendfeuerwehr und THW-Jugend. 
Dort gibt es verschiedene Stationen an der Mulde und alle haben die Möglichkeit, die anderen Organisationen kennen zu lernen, um im Notfall gut zusammenarbeiten zu können. 

Für Anton als aktives Mitglied der DRK-Wasserwacht Grimma, gibt es jedoch nicht nur die Traineraufgabe / Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, sondern auch die Öffentlichkeitsarbeit. 

Er hat eine Grundausbildung im Sanitätsdienst, das heißt Anton sichert mit seinen Kollegen verschiedene Veranstaltungen, wie z.B. den Mulde-Triathlon, Highfield-Festival, Konzerte oder die Bundesliga im Kutter-Rudern ab. Im Einsatzfall ist er, als ausgebildeter Ersthelfer, zuerst an der Unfallstelle und leitet Hilfsmaßnahmen ein. Beispielsweise Verständigung Rettungsdienst, abschirmen der Unfallstellen oder das Betreuen der verletzten Person. Außerdem hilft er in Krisensituationen, zum Beispiel dem Muldehochwasser mit anschließenden Aufräumarbeiten oder in der Flüchtlingsunterkunft, in Leipzig, für Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen musste.

Anton schätzt dabei sehr, dass bei Einsätzen und Übungen auch mit den anderen Gemeinschaften des DRK zusammenarbeitet und dabei viele Menschen kennenlernen kann. Dank der großen Breitenausbildung beim DRK, hat er die Möglichkeit sich in verschiedenen Bereichen weiterzubilden. Er kommt gerne zum Training, da er hier viele neue Freunde kennengelernt hat. 

Anton engagiert sich schwimmend und rettend. Er mag die Seen und Steinbrüche in der Umgebung, aber auch die Schwimmhalle in Grimma. Aktuell macht er ein FSJ und will danach Lehramt studieren. Nach dem Studium in Potsdam will er wieder in die Region kommen.

Gewinnerin in der Kategorie:
sportlich engagiert

Elenor engagiert sich im Schwimmclub Wurzen

Elenor schwimmt schon sehr lange sehr gern, hatte zwischendurch auch mal keine Lust mehr und ist jetzt schon seit dem sie 10 Jahre alt ist im Schwimmclub. Seit 5 Jahren schwimmt sie in der Wettkampfgruppe. Sie reizt die Herausforderung, immer besser zu werden, Ziele zu erreichen und vielleicht sogar etwas zu gewinnen. Sie findet es sehr schade, dass in den letzten 2 Jahren auf Grund von Corona nur wenig Wettkämpfe möglich waren. Neben ihrem eigenen Training ist sie Co-Trainerin für versch. Kindergruppen. Das Schwimmen macht ihr viel Spaß, sie interessiert der sportliche Teil, der medizinische/körperliche und auch wie sie Kindern etwas beibringen kann.

Wasser macht Spaß :-) 3 x Woche gibt es versch. Kindergruppen, die durch Elenor unterstützt werden. Es gibt versch. Gruppen: In Schwimmkursen lernen Kinder allgemein zu schwimmen. Beim Training im Verein werden die Kinder auf Wettkämpfe vorbereitet.

Weil nicht alle Kinder gleich schnell lernen, ist es gut, dass Elenor und ihre Freundinnen einzelne Kinder individuell unterstützen können. Generell ist es sicherer, wenn man mal richtig gelernt hat zu schwimmen. Ich habe bei unserem Treffen gelernt, dass es nicht so gut ist, zuerst das Brustschwimmen zu lernen – besser ist, mit Kraulen oder Rückenschwimmen anzufangen – da das mehr der natürlichen Bewegung entspricht. Aber auch den Schmetterlingsstil kann man beim Schwimmclub lernen oder Sprint oder Ausdauer. Das Training beginnt mit Aufwärmübungen, damit es keine Krämpfe gibt. Und zum Schluß ist auch Zeit für Spaß, z.B. Sprünge oder Tauchen. Das Schwimmen ist eine gute Ablenkung neben der Schule, aber auch ein Ort, an dem man seine Freunde treffen kann. Auch wenn der Schwimmsport ein Einzelsport ist, so sind die Mädchen ein gutes Team. Neue Menschen werden schnell integriert, weil sich jede & jeder im Schwimmclub wohlfühlen soll.

Elenor engagiert sich für den Schwimm-Sport. Doch nicht nur der Schwimmclub ist für sie ein Lieblingsort in der Region, sondern auch der Aussichtsturm „Johannas Höh´“ Pyrna. Elenor will nach der Schule studieren. Nach dem Studium will sie zurück in die Region kommen. Sie findet die Ruhe sehr schön & auch die Gemeinschaft im Dorf.

Gewinnerin in der Kategorie:
demokratisch engagiert

Fee engagiert sich in der Feuerwehr & im Jugendparlament Wurzener Land für Thallwitz

Fee engagiert sich seit 2020 in der Feuerwehr und im Jugendparlament (JuPa) Wurzener Land für ihren Ort Thallwitz. Als sie gefragt wurde, ob sie mitmachen wolle, war sie neugierig und dachte, „das gucke ich mir mal an“. Sie fand sehr interessant, dass es im JuPa die Möglichkeit der Mitbestimmung gibt, sie als Stimme der Jugend in den Gemeinderat gehen kann, sie dort Redezeit bekommt. Das JuPa Wurzener Land vertritt alle Jugendlichen aus Bennewitz, Lossatal, Thallwitz und Wurzen und trifft sich 1 x Monat. Dazu kommt für Fee noch 1 x Monat die Gemeinderatssitzung von Thallwitz. Anfangs wurde die Satzung und Website besprochen. Aktuell haben sie sich z.B. mit Jugendlichen aus einer LEADER-Region in Finnland getroffen oder die Kandidatinnen & Kandidaten für die Bürgermeisterwahlen auf Instagram und der Website jugendgerecht vorgestellt. Einige sind zwischenzeitlich abgesprungen, aber Fee gehört zum „harten Kern“, der geblieben ist. 

Die anderen Jugendlichen motivieren sie, ebenso wie die gute Unterstützung durch die Jugendarbeit und die Stadtverwaltung! Aber auch die Möglichkeit, etwas zu verändern findet sie sehr reizvoll. 

Da Fee mit 16 zur Feuerwehr gekommen ist, konnte sie gleich im aktiven Dienst bei den Erwachsenen mitmachen, denn die Jugendfeuerwehr geht nur bis 15 Jahre. Eigentlich wollte sie schon als Kind zur Feuerwehr, aber da ihr Akkordeon-Unterricht zur selben Zeit war, ging das leider nicht. Den Wunsch, Anderen zu helfen & die Welt ein kleines Stück besser zu machen, hat sie von ihrer Mutter „geerbt“. Aller 2 Wochen hat sie Dienst bei der Feuerwehr, der aus Theorie und Einsatzübungen besteht, wie z.B. Wasserentnahme, Kontrolle der Hydranten, Feuer löschen, Ölspuren beseitigen. Als nächstes will sie ihren „Truppmann“ machen, um auch bei echten Einsätzen mit helfen zu können.

Fee engagiert sich rettend und demokratisch. Ihr Lieblingsort ist die Feuerwehr in Thallwitz, aber auch der Park in Thallwitz. Sie ist gerade fertig mit der Schule, will Medizin in Leipzig studieren und fühlt sich so wohl in der Region, dass sie gern hier weiter wohnen will!

Gewinner in der Kategorie:
engagiert für Umwelt & Natur

Jonas engagiert sich im Jugendforum Grimma

Vor 2 Jahren noch eine Idee, hat Jonas vor einem Jahr mit anderen Jugendlichen und Unterstützung durch den Kinder- und Jugendring im Landkreis Leipzig das Jugendforum Grimma gegründet und seitdem schon einiges auf die Beine gestellt! 
Mit dem Jugendforum will Jonas Grimma attraktiver für Jugendliche machen, ein Bindeglied zwischen Stadt und Jugendlichen sein und die Zusammenarbeit verbessern. 
Um nicht nur zu meckern, sondern auch etwas zu tun, geschieht dies durch Projekte von, für und mit Jugendlichen in Grimma. Auch wenn es wahrscheinlich nicht das erste ist, was einem bei Jugendlichen einfällt, hat das Jugendforum im letzten Jahr schon mehrere Müllsammelaktionen umgesetzt, mit vielen Teilnehmenden oder Kundgebungen für die Einhaltungen der Schutzmaßnahmen.

Zur Vorbereitung der Aktionen & Projekte trifft sich das Jugendforum im Rathaus oder auch mal bei den Streetworkern.  

Für dieses Jahr gibt es auch schon neue Ideen – für die Zeit nach Corona, wenn es wieder einfacher sein wird, Projekte umzusetzen. Z.B. soll das Müllproblem weiter in Angriff genommen und Müllkörbe kreativ gestaltet werden. 

Denn die gemeinsame Umsetzung von Aktionen & Projekten macht einfach Spaß! Und wenn die Projekte funktionieren und so werden, wie man sich das vorgestellt hat, dann fühlt sich das echt gut an :-) 
Jonas engagiert sich demokratisch, will mit anderen gemeinsam etwas bewirken, hat Verantwortung übernommen und macht die Stadt Grimma damit etwas jugendgerechter & lebenswerter für junge Menschen! 
Das Jugendforum ist für Jonas nicht nur Lieblingsort, sondern er will auch in der Region Orte schaffen und erhalten, wie z.B. den beliebten Treffpunkt am Steinkreis an der Mulde, an denen sich Jugendliche wohl fühlen. Und mit Jugendlichen und der Stadt gemeinsam nach Lösungen suchen, die alle mittragen können.

Gewinnerin in der Kategorie: 
engagiert für den Glauben

Hannah engagiert sich bei den Pfadfindern Grimma

Hannah ist schon seit der 1. Klasse bei den Pfadfindern und seit 2018 Teamleiterin der Kindergruppe „Geparden“. Sie fand es cool, selbst Teil einer Pfadfindergruppe zu sein und freut sich jetzt, zu sehen, wie „ihre“ Kinder wachsen und älter werden. 

Die Pfadfinderschaft Royal Rangers Grimma trifft sich freitags aller 2 Wochen - wenn möglich draußen. Denn: es tut gut, mal raus zu kommen :-) Man trifft coole Menschen, spielt und singt und kann auch etwas über die Natur lernen. Der „Stamm“ (so heißt die Gruppe bei den Pfadfindern) ist auf der Wiese oder im Wald unterwegs und beschäftigt sich aktuell z.B. mit Uhus & Eulen. Wenn das Wetter mal „schlecht“ sein sollte, dann trifft man sich im Ranger-Schuppen. Aber auch der christliche Hintergrund der Pfadfinder ist Hannah sehr wichtig,

sie mag die Gemeinschaft, wenn man z.B. abends am Lagerfeuer Lieder singt.
Neben den regelmäßigen Treffen sind die Camps im Sommer immer wieder ein Highlight, bei denen man zusammen zeltet und draußen – z.B. über dem Lagerfeuer – kocht und einfach viel Spaß hat :-) Für Hannah ist es auch ein richtiges Abenteuer, mal draußen schlafen zu können.

Sie engagiert sich für die Natur und ihren Glauben. Nicht nur die Pfadfinder sind für Hannah ein Lieblingsort in der Region, sondern auch die Elim-Gemeinde, zu der die Royal Rangers gehören. Für sie ist es sehr erholend, gemeinsam Lobpreis-Lieder zu singen und die Gemeinschaft zu leben, zu spüren wie der Glaube verbindet. Deshalb engagiert sie sich auch beim Kindergottesdienst.

Hannah weiß noch nicht, was sie nach der Schule machen wird. Aber sie fühlt sich hier in der Region so wohl, dass sie sich gut vorstellen kann, hier zu bleiben oder zurück zu kommen.

Gewinnerin in der Kategorie:
musikalisch engagiert

Lea engagiert sich musikalisch & in der Kirchgemeinde Kleinbardau

Lea spielt seit dem Kindergarten Gitarre und ist in den letzten Jahren sehr oft damit aufgetreten.  Seit der 5. Klasse engagiert sie sich als Klassensprecherin und seit dem letzten Jahr als Schülersprecherin an ihrer Oberschule in Bad Lausick. Seit einigen Jahren engagiert sie sich auch in ihrer Kirchgemeinde. 

Weil sie helfen & etwas bewegen will, engagiert Lea sich als Schülervertreterin. Und auch wenn das nicht immer einfach war und sie öfter darüber nachgedacht hat, aufzuhören, so hat sie immer weiter gemacht. Besonders Spaß haben ihr z.B. die Planungen von Wandertagen oder Klassenfahrten gemacht. Um die Themen der Schüler/innen zu erfahren, hat sie z.B. Umfragen durchgeführt. Themen sind z.B. Blockunterricht (eine Stunde mit 90 min, anstatt 2 x 45 min) oder Hygieneartikel für Mädchen. 

Ganz anders wirkt da ihr musikalisches Engagement, in dem Lea viele Jahre mit ihrer Schwester und ihrer klassischen Gitarre aufgetreten ist. Dort war sie z.B. bei Frühlings- oder Weihnachtskonzerten ihrer Musikschule oder einem Talentwettbewerb in Leipzig, bei dem sie ganz vorn mit dabei war. 

Sie hatte auch Auftritte in der Kurklinik, im Altenheim oder zum Tag der Offenen Tür. 2019 hat sie angefangen, sich das Orgel spielen mit Hilfe von YouTube beizubringen und spielt, z.B. zum Gottesdienst oder zu Weihnachten, wenn Not an Mann ist. Lea liebt Musik, weil diese sehr befreiend wirken kann. Die Orgel ist für sie eine neue Herausforderung und sie mag deren Klang sehr, z.B. hat sie schon leichte Varianten von Liedern aus „Fluch der Karibik“ oder „Sister Act“ gespielt. Als die weihnachtlichen Krippenspiele wegen Corona schwieriger wurden, hatte die Junge Gemeinde 2020 ein Audio-Krippenspiel aufgenommen und 2021 sogar ein Video gedreht, das sie mit ihrer Schwester an der Orgel musikalisch begleitet hat. In der Kirchgemeinde engagiert sie sich aber schon seit 2019, z.B. hat sie das Martinsfest mit vorbereitet, das Weihnachtssingen oder Osterbasteln. Ihr ist es sehr wichtig, die Gemeinschaft im Dorf weiter zu stärken und hat noch ein paar Ideen, die sie gern ausprobieren will. Etwas sinnvolles zu erreichen tut gut und macht ihr viel Freude!

 Lea engagiert sich musikalisch, demokratisch und für ihren Glauben. Ihr Lieblingsort ist die schöne Kirche in Kleinbardau. Im Kirchturm brüten z.B. auch Turmfalken und Schleiereulen. Nach ihrer Schule wird sie eine Ausbildung als Erzieherin machen. Sie kann sich sehr gut vorstellen, in der Region zu bleiben und hat hier alles, was sie braucht!

Gewinnerin in der Kategorie:
engagiert im Jugendtreff

Sophie engagiert sich im Jugendbüro SPOC Brandis

Sophie engagiert sich seit 1 Jahr im Jugendbüro SPOC – das ist ein einmaliger Space of Change für alle Jugendlichen in Brandis! Sie hat davon bei ihrem Schülerrat erfahren, wollte etwas sinnvolles tun und macht das sehr deutlich sehr gern. Nach einem ersten ausprobieren, hat sie sich schnell eingelebt und hat aktuell mega Spaß mit tollen Leuten! Sie trifft sich 1 x Woche mit ihrer Projektgruppe im SPOC und organisiert versch. Projekte, z.B. das Projekt UmweltButz, bei dem regelmäßig Müll gesammelt wird und es danach einen kleinen Snack für alle Müllsammler*innen gibt. Oder ein Projekt für die Flüchtlinge aus der Ukraine, das helfen soll, anzukommen. Oder das Projekt OpenStage, einer offenen Bühne im Jugendtreff Mauerwerk - auch mit Snacks, für alle, die mal auf der Bühne stehen wollen und Gedichte oder Lieder vortragen wollen. Oder auch das Projekt „Grill and Chill“, bei dem man sich in entspannter Atmosphäre austauschen kann. Oder eine Fahrradwerkstatt, bei der man sein Rad mit fachkundiger Hilfe reparieren kann. Oder auch ein Yoga-Workshop in der Reihe: Bleib entspannt, bei dem alle entspannen können, für die die Schule oder die Eltern manchmal zu stressig sind. 

Sophie ist sich sicher, dass in vielen Jugendlichen viel Potential steckt – und dass man im SPOC die Möglichkeit hat, das alles mal auszuprobieren, was in einem steckt :-) Sie organisiert sehr gern, aber bäckt auch gern, z.B. Brownies oder mixt auch gern mal alkoholfreie Cocktails - was gut ankommt! Es fühlt sich gut an, etwas tolles auf die Beine zu stellen! Und sie will auch gern ihrer Oma beweisen, dass Jugendliche etwas können ;-) Die übrigens sehr begeistert ist!
Außer dem SPOC trainiert Sophie noch 1 x Woche im ESV Lok Beucha Leichtathletik (schon seit dem Kindergarten) und Triathlon (seit 4 Jahren) und engagiert sich als Wettkampfhelferin. Sie läuft, sprintet, macht Weitsprung, aber am liebsten 800 Meter & Kugelstoßen. Da Triathlon (schwimmen, radfahren, laufen) im Sommer besser geht, macht Sophie im Winter Biathlon (Skilanglauf und schießen). Sie motivieren die coolen Trainer und die lockere Trainingsgruppe.

Sophie engagiert sich sportlich und im Jugendbüro SPOC. Einer ihrer Lieblingsorte neben dem SPOC ist das Mauerwerk. Oder auch der See am Steinbruch, wo man gut schwimmen kann. Nach der Schule will Sophie erst einmal die Welt mit Work&Travel erkunden und nachdem sie in New York war, kann sie sich auch gut vorstellen, wieder in die Region zurück zu kommen - immerhin hat sie sich schon so gut wie mit ihren Freundinnen dazu verabredet.

Gewinnerin in der Kategorie:
handwerklich engagiert

Viktoria engagiert sich beim WorkCamp Machern

Viktoria engagiert sich sfchon seit ihrer Konfirmation 2017 in der Jungen Gemeinde (JG) Machern. Dort hat sie schon viele spannende Sachen gemacht, z.B. einen Poetry-Slam oder Themenabende organisiert oder auch ihren Raum in der Kirchgemeinde renoviert. Sie schätzt die große Offenheit der Jungen Gemeinde, denn dort kann jede&jeder mitmachen, egal, woran man glaubt oder auch nicht! Sie findet es toll, dass soviel coole unterschiedliche Menschen in der JG sind und sie immer wieder andere Perspektiven kennen lernen kann.

Viktoria war 2019 in Polenz in der Nähe von Machern auf ihrem 1. WorkCamp, hat dort ihre ersten Wände eingerissen und neu gebaut und ist auch heute noch sehr begeistert davon! Sie hat dort das erste mal festgestellt, dass sie selbst einreißen, bauen, streichen kann – was für sie ein sehr fantastisches Gefühl ist und das jede&jeder mal ausprobieren sollte! 1 Woche lang unterstützen 20 bis 30 Jugendliche in ihrer Freizeit ein gemeinnütziges Projekt durch ihre Arbeitskraft und schaffen in einer Woche meistens richtig viel gemeinsam.  Jeden Tag arbeitet man 6 h und unternimmt danach etwas, z.B. baden oder Eis essen. 

Und überlegt sich neue Challenges wie z.B. Eis-essen-satt, letztes Jahr lag der Rekord bei 25 Kugeln, die eine Person auf einmal gegessen hat :) 
Mit dem WorkCamp wollen die Jugendlichen raus in die Welt gehen und unterstützen deshalb Projekte, die erstmal nichts mit der Kirchgemeinde zu tun haben müssen. Motiviert durch christlichen Spirit will das WorkCamp anderen helfen – quasi gelebte Nächstenliebe. Mitmachen dürfen alle, die Lust darauf haben, egal woran sie glauben – denn um die Welt zu verändern braucht es alle Menschen! Für Viktoria ist ein Sommer mit WorkCamp „Der beste Sommer deines Lebens!“ Dieses Jahr findet das WorkCamp in der 5. Woche der Sommerferien in Mutzschen statt und hilft dabei, einen Treffpunkt für die Menschen im Ort zu schaffen. Für alle, die das mal kennen lernen wollen, sind noch wenige Plätze frei.

Viktoria engagiert sich für das WorkCamp und für ihren Glauben. Sie mag den Kirchturm in Machern sehr, weil man dort einen guten Ausblick über die Region hat! Viktoria macht gerade Abi und fängt im Herbst an, zu studieren. Sie will erst einmal die Welt kennen lernen, aber ist sich sicher, dass sie irgendwann zurück kommt in die Region, die für sie Heimat ist! Denn nur, wenn man weg geht, kann man auch zurück kommen :-) Aber egal, wo Viktoria gerade lebt, sie wird weiter beim WorkCamp dabei sein!

Lorenz engagiert sich 
im Basketball Wurzen

Lorenz engagiert sich schon seit dem er 11 Jahre alt ist beim BBV 1950 Wurzen e.V. Anfangs war der Basketball für ihn ein guter Ausgleich neben der Schule. Seit 2018 ist er Trainer einer Kindermannschaft - was ihn auch motiviert hat, sein Lehramtsstudium zu beginnen. Basketball ist eine Sportart, die verbindet, ist sehr einsteigerfreundlich und entspannter als einige andere Sportarten. Sowohl persönlich als auch im Team kann man Stück für Stück in diesem besonderen Sport wachsen. Für Lorenz ist die Weiterentwicklung sehr wichtig – denn kein Mensch ist perfekt. Mit Unterstützung & Rückhalt der Eltern und des Vereins organisiert er nicht nur das Training, sondern auch Spiele oder das Kampfgericht. 

Sein Training beginnt für ihn schon vor dem Training. Er hat gut im Blick, dass seine Kids schon einen Schultag hinter sich haben und startet meistens mit einem Spiel. Dann wird Technik & Taktik trainiert. Am Ende wird das neu gelernte dann in einem Basketball-Spiel ganz praktisch ausprobiert. Um die Kinder am Ball zu halten, steht der Spaß am Spiel für ihn im Vordergrund :-) 

Lorenz engagiert sich sportlich und demokratisch. Im Vorstand des Vereins vertritt er die Perspektiven der jungen Menschen. Die Sporthalle ist ein Lieblingsort für ihn, aber auch seinen Heimatort Thallwitz und die Kiesgrube am Steinbruch kann er sehr empfehlen! Trotz seines Lehramtsstudiums in Halle trainiert er aktuell weiter seine Kindergruppe in Wurzen und kann sich gut vorstellen, nach dem Studium wieder zurück in die Region zu kommen, in der er die vielen warmherzigen Menschen sehr schätzt.

Nicole engagiert sich in der DRK Wasserwacht Grimma

Nicole hat mit 5 Jahren schwimmen gelernt, ist mit 7 Jahren Mitglied der DRK-Wasserwacht Grimma im DRK-Kreisverband Muldental e.V. geworden, hat dann auch an mehreren Sachsen-Meisterschaften teilgenommen, wo sie schon zeigen konnte, wie gut sie in Schwimmen, Rettungstechniken und Erster Hilfe ist. Mit 12 Jahren wurde sie Rettungsschwimmerin in Bronze und mit 15 Jahren in Silber. Seit dem sie 16 Jahre ist, ist Nicole Rettungsschwimmerin im Freibad Naunhof und sichert für das DRK Veranstaltungen mit ab. Beim DRK schätzt Nicole, dass sie ihre Stärken entwickeln kann und getreu dem Motto „Gemeinsam ist man stark!“ im Team noch stärker ist, viel erreichen und Gutes tun kann. 

Anton & Nicole trainieren 1 x Woche eine Kinder- und Jugendgruppe, bringen ihnen schwimmen bei und später auch, was es heißt, Rettungsschwimmer zu sein. Jedes Training beginnt mit Erwärmung und Einschwimmen. Darauf folgt das individuelle Training mit Rettungsgriffen, Training von Schnelligkeit, Koordination und Technik oder auch üben, wie es ist, mit Sachen zu schwimmen – denn als Rettungsschwimmer kann es sein, dass man im Notfall mit seiner gesamten Kleidung ins Wasser gehen muss. Am Wochenende fährt man gemeinsam zu Veranstaltungen, Fortbildungen, Absicherungen, Trainingslagern oder Meisterschaften, ...

z.B. dem Blaulicht-Wettkampf mit Wasserwacht, Jugendrotkreuz, Jugendfeuerwehr und THW-Jugend. Dort gibt es verschiedene Parcours an der Mulde und alle haben die Möglichkeit, die anderen Organisationen kennen zu lernen, damit man im Notfall gut zusammenarbeiten kann. Anton & Nicole haben eine Grund-Ausbildung des Sanitätsdiensts und sichern verschiedene Veranstaltungen, wie z.B. den Mulde-Triathlon oder der deutschen Meisterschaft im Kutterrudern. Bei Unfällen sind sie gemeinsam mit den Sanitätern des Katastrophenschutzes mit ihrem Krankentransportwagen die ersten Ansprechpersonen und leisten die Erste-Hilfe-Maßnahmen, bevor es weiter ins Krankenhaus geht. Außerdem helfen sie bei Großschadenslagen, wie z.B. dem Mulde-Hochwasser. Im Rahmen der Corona-Pandemie hat das DRK z.B. mobile Testzentren sowie ein Impfzentrum aufgebaut. Auch in der Nachwuchsarbeit engagieren sich Anton und Nicole fleißig.

Nicole engagiert sich schwimmend und rettend. Sie mag die Seen in der Umgebung von Grimma und kann den Steg an der Hängebrücke sehr empfehlen! Sie studiert Lehramt in Halle und kann dadurch ihre Region noch ein Stück besser schätzen, wo jeder jeden kennt und auch die Beziehung zu den Schülern vertrauensvoller ist. Als zukünftige Grundschullehrerin würde sie gern an einer Schule in der Region (am liebsten an ihrer alten Grundschule :) unterrichten und dies mit ihrem Engagement verbinden und eine AG Schulsanitätsdienst einführen.

Senta engagiert sich bei Schule ohne Rassismus. Schule mit Courage Wurzen

Senta hat sich schon vielfältig engagiert. Sie war Klassensprecherin und Mitglied in unterschiedlichen Gremien, hat bei Jugend debattiert mitgemacht oder sich in einem Kinder- und Jugendhaus engagiert. Als sie in der 10. Klasse von Meißen nach Wurzen gekommen ist, wollte sie sich gern weiterhin engagieren und hat anfangs bei Fridays for Future und im Schülerrat des Lichtwer-Gymnasiums mitgemacht und ist vor einem Jahr zu „Schule ohne Rassismus“ gekommen. 

Die Schüler:innen der AG organisierten dieses Jahr in Zusammenarbeit mit einzelnen Lehrer:innen und verschiedensten Referent:innen (wie z.B. dem Netzwerk für Demokratische Kultur in Wurzen) zwei Projekttage für alle 8. bis 10. Klassen. Es gab viele Workshops, z.B. Menschenrechtsverletzungen an den EU-Außengrenzen, Was ist Rassismus? & Was kann man dagegen tun?, Struktur und Entwicklungen der extremen Rechten in der Region,

Filme für Demokratie und Toleranz mit anschließender Diskussion, Verschwörungsdenken etc. Zur Vorbereitung gab es verschiedene AGs: Presse, Orga, Programm & Finanzen.
Engagieren macht Senta Spaß, sie kann etwas Sinnvolles tun und zu einem guten Zusammenleben der Menschen beitragen. Sie will auch etwas gegen den Rechtsextremismus unternehmen und etwas für die Menschen tun, denen es nicht gut damit geht. Sie will sich damit auseinandersetzen und darüber aufklären. Besonders ist auch die Zusammenarbeit mit Lehrer:innen auf Augenhöhe und das gegenseitige Vertrauen.
Senta engagiert sich demokratisch. Sie mag die Mulde, da man dort schön mit Freunden picknicken kann. Aber auch das Kanthaus oder @ndkwurzen sind für sie schöne Orte, wo man freundliche und offene Leute treffen kann. Nach der Schule will Senta erst einmal ins Ausland gehen und die Welt sehen. Um hier in Wurzen und Umgebung gut leben zu können, wäre etwas mehr Offenheit gegenüber anderen Menschen und mehr Aktionen gegen den Klimawandel gut.

PS: Vielen Dank an Maria Zarada und Lena Kupfer für die tollen Fotos!

Jasmin engagiert sich in der Evangelischen Jugend Machern

Jasmin engagiert sich schon seit ihrer Konfirmation im Jahr 2015 bei der Jungen Gemeinde (JG) Machern. Dort hat sie schon viele spannende Sachen gemacht, z.B. einen Poetry-Slam organisiert oder auch den Jugend-Raum in der Kirchgemeinde renoviert. Sie schätzt die Gemeinschaft mit Menschen, die an dasselbe glauben, die einen verstehen, mit denen man über Gott & die Welt reden kann.

Die JG trifft sich jeden Samstag abend in ihrem Raum in der Kirchgemeinde Machern. Manchmal gibt es Themenabende, manchmal trifft man sich auch einfach so und sitzt am Lagerfeuer zusammen, lernt die neuen Konfirmanten kennen und grillt Marshmellows mit Schokolade und Keksen (das leckerste der Welt :)  Manchmal wird auch gekocht & man redet über die Highlights & Lowlights der Woche. 

Zum Reformationstag wird auch schon mal gemeinsam gebacken. In der letzten Zeit wurde der Jugend-Raum durch viele kleine selbstgemalte Tiere, z.B. Regenbogenschnecken, verschönert. 
Mit jeder neuen Generation Konfirmanten wächst die JG ein Stück, aber sie ist auch offen für alle anderen interessierten Menschen! Der Jugend-Raum kann z.B. auch von anderen Jugendlichen genutzt werden. Auch das von der JG initiierte Workcamp ist offen für alle Menschen, die Lust haben, mitzumachen.

Jasmin engagiert sich für ihren Glauben. Sie fühlt sich im JG-Raum ihrer Kirchgemeinde sehr wohl – sogar die Fensterbretter sind dort sehr bequem! Und kann aber auch das Eiscafe Lilly Vanilly sehr empfehlen! Jasmin macht gerade eine Ausbildung und will danach studieren. Sie kann sich sehr gut vorstellen, zurück zu kommen, weil ihre Familie hier lebt und sie auch in Zukunft die JG weiter unterstützen will.

Lena engagiert 
sich im Schülerrat & 
Jugendparlament Wurzen

Lena engagiert sich schon seit der 1. Klasse als Klassensprecherin an ihrer Schule & ist die einzige Kandidatin im Muldenland, die von 3 (!) Personen unabhängig voneinander nominiert wurde. Was deutlich macht, wie vielfältig Lena engagiert ist! Für den Vorsitzenden der Standortinitiative Wurzen ist Lena „die engagierteste Jugendliche, die ich bisher kennen gelernt habe“.

Als eine von 35 Klassensprecher/innen wurde sie in der 7. Klasse in den Schülerrat gewählt – eine Art Schülervorstand mit 12 Schüler/innen - am Lichtwer Gymnasium Wurzen, seit letztem Jahr ist sie stellv. Schülersprecherin. Dort hat Lena, als der Krieg in der Ukraine begann, als Symbol für den Frieden ein Riesen-Peace-Zeichen mit 800 Schüler/innen & Lehrer/innen organisiert. Ein anderer kleiner Erfolg ist ein Kondomautomat, der im Zuge eines Aids-Projektes an die Schule geholt wurde. Oder auch das jährliche Halloween für die neuen 5. Klässler. Aber sie engagiert sich auch neben dem Schülerrat für eine bessere Schule: Im von ihr an die Schule gebrachten Projekt „Prima Tandems“ geben ältere Schüler ihr Wissen an jüngere Schüler weiter und bieten damit eine selbstorganisierte & kostengünstige Form der Nachhilfe an. Um Geld für eine 10. Klassen-Abschlussparty zu sammeln, hat sich Lena mit ihren Mitschülern z.B. für das Nachtshopping in Wurzen eine Rallye überlegt.

2019 hat ein Freund von „Fridays for Future“ sie mit zur Jukon genommen – einer Jugendkonferenz für das Wurzener Land. 2021 wurde sie dann in das Jugendparlament Wurzener Land gewählt, das nicht nur für Wurzen, sondern auch für Bennewitz, Lossatal, Thallwitz da ist. Lena ist eine von 2 Interessensvertretungen für alle Jugendlichen in Wurzen. Mit einem Frühjahrsputz mit 150 Teilnehmenden gab es in diesem Jahr auch trotz Corona schon ein erfolgreich umgesetztes Projekt. Es gab sogar Preise für die, die den meisten Müll gesammelt haben. Für die anstehenden Bürgermeisterwahlen will das JuPa eine Kandidat/innenrunde organisieren, um sie den Jugendlichen vorzustellen. Ihr Vater, der Ortschaftsrat ist, ist dabei ein positives Vorbild für sie und sie reizt es jetzt schon, später mal selbst im Stadtrat zu sitzen.
Lena hilft nicht nur gern anderen Menschen, sondern kümmert sich auch gern, um die Probleme & Themen ihrer Mitschüler und Mitjugendlichen! Dabei ist es hilfreich, dass sie gern vor anderen Menschen redet, immer wieder neue Herausforderungen sucht, gern etwas ändern will, wenn etwas schwierig ist und auch gern organisiert.

Lena engagiert sich auf verschiedene Art und Weise demokratisch. Als Interessensvertreterin im Schülerrat und Jugendparlament übernimmt sie viel Verantwortung beim weitertragen der Themen von Jugendlichen an Erwachsene. Sie macht das sehr gern, aber fühlt sich auch an der Mulde sehr wohl, weil man da gut mit dem Hund spazieren kann. Nach der Schule will Lena Psychologie studieren, dies auch gern in der Nähe in Leipzig, damit sie in der Region weiter wohnen kann. Sie fühlt sich sehr wohl in Wurzen und kann sich auch in Zukunft gut vorstellen, hier zu bleiben.

Finja engagiert sich im Schwimmclub Wurzen

Finja schwimmt schon ganz schön lange im Schwimmclub: seit dem sie 4 Jahre alt ist. Mit 6 Jahren hat sie begonnen, an Wettkämpfen teilzunehmen. Und seit 2 Jahren unterstützt sie den/die Trainer/in als Co-Trainerin für die Kindergruppen. Sie hat ganz viel Spaß & Freude am Schwimmen. Sie ist schon länger als ihre große Schwester beim Schwimmclub und ist dazu gekommen, weil dieser im Freibad auf sie aufmerksam geworden ist & zu einem Probetraining eingeladen hat. 

Wasser macht Spaß :-) 3 x Woche gibt es versch. Kindergruppen, die durch Finja unterstützt werden. Es gibt versch. Gruppen: In Schwimmkursen lernen Kinder allgemein zu schwimmen. Beim Training im Verein werden die Kinder auf Wettkämpfe vorbereitet. Weil nicht alle Kinder gleich schnell lernen, ist es gut, dass Finja und ihre Freundinnen einzelne Kinder individuell unterstützen können. 

Generell ist es sicherer, wenn man mal richtig gelernt hat zu schwimmen. 

Ich habe bei unserem Treffen gelernt, dass es nicht so gut ist, zuerst das Brustschwimmen zu lernen – besser ist, mit Kraulen oder Rückenschwimmen anzufangen – da das mehr der natürlichen Bewegung entspricht. Aber auch den Schmetterlingsstil kann man beim Schwimmclub lernen oder Sprint oder Ausdauer. Das Training beginnt mit Aufwärmübungen, damit es keine Krämpfe gibt. Und zum Schluss ist auch Zeit für Spaß, z.B. Sprünge oder Tauchen. Das Schwimmen ist eine gute Ablenkung neben der Schule, aber auch ein Ort, an dem man seine Freunde treffen kann. Auch wenn der Schwimmsport ein Einzelsport ist, so sind die Mädchen ein gutes Team. Neue Menschen werden schnell integriert, weil sich jede & jeder im Schwimmclub wohlfühlen soll.

Finja engagiert sich für den Schwimm-Sport. Doch nicht nur der Schwimmclub ist für sie ein Lieblingsort in der Region, sondern auch die Mulden-Aue, wo man gut spazieren oder picknicken kann. Aber auch ihre Schule ist gut gelegen, hat gleich nebenan ein Sport-Stadion, die Schwimmhalle und gute Busverbindungen! Finja will nach der Schule etwas mit Medienwissenschaften oder Elektrotechnik machen. Auch wenn sie gern unterwegs ist und reist, ist sie sich sicher, dass sie irgendwann zurück in die Region kommen wird, wo viel Freiheit da ist, sich ausleben zu können.

Sina engagiert sich in der 
DRK Wasserwacht Wurzen

Sina ist seit dem sie 9 Jahre alt ist Mitglied der Wasserwacht Wurzen im DRK Kreisverband Muldental e.V.. Sie ist nicht nur leidenschaftlich engagiert als Ortsgruppenleiterin, sondern auch als Rettungsschwimmerin und im Katastrophenschutz. Man merkt deutlich, wieviel Spaß Sina bei dem hat, was sie tut: für sie gibt es keine Woche ohne Wasserwacht :)

Aktuell bringt sie als Trainerin in wöchentlichen Schwimmlernkursen Kindern das Schwimmen bei. Dabei liegt ihr sehr am Herzen, dass die Kinder sich im Wasser sicher fühlen. Und sie freut sich besonders, wenn Kinder am Anfang noch Angst vor dem Wasser hatten und am Ende gar nicht mehr aus dem Wasser raus wollen.

Aber die Wasserwacht ist sehr vielfältig! So werden auch zukünftige Rettungsschwimmer ausgebildet. Sie lernen die Erste Hilfe im Wasser, retten, bergen und können später auch im Sanitätsdienst bei der Absicherung von Veranstaltungen mitmachen. Für technisch interessierte gibt es z.B. auch Boote und Rettungsmittel wie Bojen oder Gurte. Aktuell sichern die Rettungsschwimmer der Wasserwacht z.B. das „Drei Brücken“ Freibad in Wurzen oder Sommerfreizeiten ab.

Grundsätzlich begeistert Sina sehr die Gemeinschaft der Menschen, die sich in der Wasserwacht engagieren. Aber sie hat auch Spaß am organisieren & planen oder den Kontakt mit den Eltern, deren Kinder gerade schwimmen lernen.

Im Sommer sind auch wieder Übungen am See möglich, z.B. eine Puppe zu bergen. Da übt die Wasserwacht auch schon mal mit dem Katastrophenschutz und der Feuerwehr zusammen, damit diese rettenden Organisationen im Notfall gut aufeinander abgestimmt sind. Diesen Blick über den Tellerrand findet Sina auch sehr lehrreich und bereichernd.

Sina engagiert sich nicht nur schwimmend oder rettend. Seit 2020 engagiert sie sich auch demokratisch und vertritt die Interessen der jungen Menschen in der Leitung der Wasserwacht Wurzen.

Sina mag ihre Heimat sehr: „weil es hier einfach schön ist“ :-) Sie schätzt die Mulde, aber auch die vielen netten Menschen! Bei der Wasserwacht ist ihr Lieblingsort die Fahrzeughalle, weil das ein guter Treffpunkt ist, wo sie sich mit anderen engagierten Menschen austauschen kann. Sina studiert aktuell in Leipzig Wirtschaftswissenschaften und hat sich bewusst einen Ort in der Nähe gesucht. Und kann sich sehr gut vorstellen, auch nach ihrem Studium in der Region zu bleiben.

Flora engagiert sich im Schwimmclub Wurzen

Flora hat lange nach einem Sport gesucht, der ihr wirklich Spaß machte und schwimmt mittlerweile schon seit 8 Jahren im Schwimmclub. Als sie ihre kleine Schwester zum Training ins Freibad begleitete, ist der Schwimmclub auch auf sie aufmerksam geworden. Das Probetraining fand sie so gut, dass sie geblieben ist. Aber auch die Wettbewerbe motivieren sie, immer weiter zu machen. Seit 5 Jahren unterstützt sie den/die Trainer/in als Co-Trainerin für die Kindergruppen und hat vor kurzem einen Trainer-Lehrgang besucht.

Wasser macht Spaß :-) 3 x Woche gibt es versch. Kindergruppen, die durch Flora unterstützt werden. Es gibt versch. Gruppen: In Schwimmkursen lernen Kinder allgemein zu schwimmen. Beim Training im Verein werden die Kinder auf Wettkämpfe vorbereitet. Weil nicht alle Kinder gleich schnell lernen, ist es gut, dass Flora und ihre Freundinnen einzelne Kinder individuell unterstützen können. Generell ist es sicherer, wenn man mal richtig gelernt hat zu schwimmen. 

Ich habe bei unserem Treffen gelernt, dass es nicht so gut ist, zuerst das Brustschwimmen zu lernen – besser ist, mit Kraulen oder Rückenschwimmen anzufangen – da das mehr der natürlichen Bewegung entspricht. Aber auch den Schmetterlingsstil kann man beim Schwimmclub lernen oder Sprint oder Ausdauer. Das Training beginnt mit Aufwärmübungen, damit es keine Krämpfe gibt. Und zum Schluss ist auch Zeit für Spaß, z.B. Sprünge oder Tauchen. Das Schwimmen ist eine gute Ablenkung neben der Schule, aber auch ein Ort, an dem man seine Freunde treffen kann. Auch wenn der Schwimmsport ein Einzelsport ist, so sind die Mädchen ein gutes Team. Neue Menschen werden schnell integriert, weil sich jede & jeder im Schwimmclub wohlfühlen soll. 

Flora ist schon fertig mit der Schule, macht aktuell ein FSJ Pädagogik in einer Schule in der Nähe. Das kann sie gut mit dem Schwimmen verbinden und geht mit ihrer Klasse regelmäßig zum Schwimmunterricht in „ihre“ Schwimmhalle, die auch für sie ein Lieblingsort in der Region ist. Aber auch den Schlosspark in Machern findet sie schön, wo man gut entspannen kann. Sie fühlt sich so wohl, dass sie sich – trotz einem Teil Fernweh - gut vorstellen kann, in Zukunft in der Region zu bleiben. 

Joshua aus Machern engagiert sich beim Technischen Hilfswerk (THW) 

Joshua wohnt in Machern und ist vor 10 Jahren beim THW Leipzig gelandet - weil das einfach sehr nahe liegt. Obwohl Joshua schon sehr lang beim THW ist, hat er – auf dem Weg des Herausfindens, was ihn interessiert - auch schon die Jugendfeuerwehr Brandis oder den DRK Katastrophenschutz im Muldental kennen gelernt. Sein vielfältiges Engagement im Leipziger Muldenland ist aktuell hilfreich, wenn das THW mit dem DRK oder der Feuerwehr aus dem Muldenland kooperiert. 

Joshua ist es wichtig zu helfen. So war er im letzten Jahr einer von sehr vielen Freiwilligen, die nach der Flutkatastrophe im Ahrtal geholfen haben. Beim THW ist er für den Atemschutz verantwortlich – der z.B. wichtig ist, wenn trotz Atemgiften geholfen werden muss. Dort ist er für die Einsatzbereitschaft der Atemschutzgeräte verantwortlich und bildet neue Atemschutzgeräteträger aus. Aktuell macht er beim THW eine Führungsausbildung im Zugtrupp– die Schnittstelle zur Einsatzleitung, die Einsatzaufträge empfängt und den Einsatz der verschiedenen Fachgruppen koordiniert. Joshua bildet sich auch selbst gern weiter. Er ist z.B. ausgebildeter Rettungssanitäter im Katastrophenschutz. 

Bei der THW Jugend hat Joshua schon viele Jugendlager, Workshops und Wettkämpfe erlebt. 

Er schwärmt vom letzten Bundesjugendlager in Rudolstadt mit über 5.000 Jugendlichen & sehr viel Spaß! Die THW-Jugend ist so toll, dass sich die Jugendlichen jeden 2. Sonntag 8 Uhr treffen – auch unabhängig von Partys am Vorabend :-) Getreu dem Motto „spielend – helfen – lernen“ lernen sie u.a. wichtige Technik und Aufgaben des THW kennen. Ein Highlight ist die THW-eigene Straßenbahn, die man mit einem speziellen Greifzug mit nur einer (!) Hand bewegen kann. 

Aber Joshua hat auch schon viele Einsätze mitgemacht, wie z.B. eine Evakuierung im Rahmen eines Bombenfundes oder einen Brand eines Recyclinghofes. Beim THW gefällt ihm besonders das freundschaftliche Verhältnis und der Zusammenhalt – neben der besonderen Technik, wie z.B. ein Radlader, der auch bei Feuer eingesetzt werden kann oder eine Betonkettensäge mit dieser man eine Rettungsöffnung in Beton sägen kann. Auch fasziniert ihn, die Vielfalt der Technik in den verschiedenen THW-Ortsverbänden, z.B. in Eilenburg die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen, welche mit ihren Pumpen circa 15.000 Liter je Minute pumpen können.

Joshua engagiert sich in einer rettenden Organisation. Aber als Jugendsprecher beim THW hat er noch mehr Verantwortung übernommen und engagiert sich auch demokratisch. Er nahm unter anderem über das THW am Jugendkongress in Berlin für Demokratie und Toleranz teil. Er fühlt sich sowohl in Machern, dass er sich gut vorstellen kann, dort zu bleiben. Nach seiner Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger im Krankenhaus Eilenburg will er gern als Notfallsanitäter in der Region bleiben.

Franka engagiert sich 
im Schwimmclub Wurzen

Franka schwimmt schon sehr lange im Schwimmclub. Durch ihren Vater und ihre Schwester ist sie im Alter von 5 Jahren dazu gekommen. Von Anfang an hat es ihr viel Spaß gemacht! Auch wenn es einmal eine Phase gab, die keinen Spaß gemacht hat, ist sie heute sehr froh darüber, dass sie dabei geblieben ist. Seit 8 Jahren schwimmt sie Wettkämpfe und seit 2 Jahren unterstützt sie den/die Trainer/in als Co-Trainerin für die Kindergruppen. Sie findet es cool, in einem Wettkampf zu sehen, wie schnell man ist und sich mit anderen vergleichen zu können. 

Wasser macht Spaß :-) 3 x Woche gibt es versch. Kindergruppen, die durch Franka unterstützt werden. Es gibt versch. Gruppen: In Schwimmkursen lernen Kinder allgemein zu schwimmen. Beim Training im Verein werden die Kinder auf Wettkämpfe vorbereitet. Weil nicht alle Kinder gleich schnell lernen, ist es gut, dass Franka und ihre Freundinnen einzelne Kinder individuell unterstützen können. Generell ist es sicherer, wenn man mal richtig gelernt hat zu schwimmen. 

Ich habe bei unserem Treffen gelernt, dass es nicht so gut ist, zuerst das Brustschwimmen zu lernen – besser ist, mit Kraulen oder Rückenschwimmen anzufangen – da das mehr der natürlichen Bewegung entspricht. Aber auch den Schmetterlingsstil kann man beim Schwimmclub lernen oder Sprint oder Ausdauer. 
Das Training beginnt mit Aufwärmübungen, damit es keine Krämpfe gibt. Und zum Schluss ist auch Zeit für Spaß, z.B. Sprünge oder Tauchen. Das Schwimmen ist eine gute Ablenkung neben der Schule, aber auch ein Ort, an dem man seine Freunde treffen kann. Auch wenn der Schwimmsport ein Einzelsport ist, so sind die Mädchen ein gutes Team. Neue Menschen werden schnell integriert, weil sich jede & jeder im Schwimmclub wohlfühlen soll.

Franka engagiert sich für den Schwimm-Sport. Doch nicht nur der Schwimmclub ist für sie ein Lieblingsort in der Region, sondern auch der Stadtwald in Wurzen oder die Steinbrüche, bei denen man in ruhiger Natur schwimmen oder einfach Spaß mit Freunden haben kann. Franka will nach der Schule studieren, am liebsten in der Nähe, so dass sie weiter in Wurzen schwimmen kann. Sie findet es auf dem Land schöner als in der Stadt und kann sich gut vorstellen, nach dem Studium ganz zurück zu kommen.

Emilia engagiert sich für 
die Umwelt, im BMX-Sport & 
im Jugendtreff Bad Lausick 

Emilia gehört zu den 12-jährigen, die schon mehr Verantwortung übernehmen als manch 18-jähriger. Trotz ihres jungen Alters ist sie schon ein Vorbild für Andere und beweist, dass auch ein Engagement im Kleinen wichtig, sinnvoll & wertvoll ist! Seit der 3. Klasse macht Emilia bei der Alten Rollschuhbahn mit, anfangs noch über eine AG in ihrer Grundschule, kommt sie heute jede Woche. Zusammen mit ihren Freunden und den Jugendarbeiter*innen gestaltet Emilia sehr gern ihren Jugendtreff „Alte Rollschuhbahn“. Dort macht sie viele verschiedene Dinge. 

Die Dirt-Bike-Piste mit Pumptrack steht dabei ganz oben auf ihrer Liste. Sie hat schon 3 verschiedene Pisten kennen gelernt, denn diese ändern sich fast jedes Jahr. Letztes Jahr kam z.B. ein Bagger und hat direkt die Ideen von Emilia und ihren Freunden umgesetzt. Emilia fährt schon seit ihrer 1. Klasse mit dem BMX-Rad und hat richtig viel Spaß auf der Piste!

Aber auch die Bauwochen und Umweltwochen findet sie gut.

Sie hat z.B. den Zaun für die Piste mit gebaut oder einen Sandkasten, damit auch kleinere Kinder einen Platz zum spielen haben. Sehr interessant fand sie den Besuch eines Imkers und hat z.B. aus den Pflanzen vor Ort eine eigene Creme hergestellt. Emilia interessiert sich sehr für die Umwelt, findet die Klimaveränderungen schrecklich, will etwas tun und beteiligt sich z.B. schon seit 2 Jahren am World-Cleanup-Day und sammelt regelmäßig Müll. Letztes Jahr kam auf der Alten Rollschuhbahn leider Corona dazwischen, aber sie lässt nicht locker, bleibt dran und will es dieses Jahr nochmal versuchen.

Schön findet sie auch, wenn über dem Lagerfeuer gekocht wird. Neben Bratlingen oder Milchreis gab es auch schon einen Eintopf mit selbst angebauten Bohnen oder Kartoffeln. Oder Smoothies mit selbst geernteten Kohlrabi oder Johannisbeeren. Aber auch die Filmabende oder Picknick-Konzerte sind cool.

Emilia engagiert sich vielfältig für die Umwelt, für den BMX-Sport und ihren Jugendtreff. Für sie ist die Alte Rollschuhbahn ein einmaliger Ort in Bad Lausick, an dem sie sich sehr wohl fühlt und viel ausprobieren kann. Sie überlegt, ob sie nach der Schule ein Freiwilliges Jahr macht, aber weiß noch nicht, wie es dann weiter geht. Generell kann sie sich gut vorstellen, hier zu bleiben oder zurück zu kommen.